Pressespiegel 2008
Die Themen:
Raumschiff CIM - unterwegs im Weltall
Ganz Chemnitz guckt in die SterneIndustriemuseum öffnet Schatzkammern der Wirtschaft
Sächsische Unternehmen stellen Teile ihrer Archive zur Schau - Exponate von Messemännchen bis Geheim-BuchDas Feuer im Bild festgehalten
Born of Fire - Pittsburgh und Sachsen in Bildern der KunstFußballer rollen auf Draisine heran
Sieben Technik-orientierte Museen präsentieren sich in der historischen Straßenbahn50 000 Besucher im Industriemuseum
> Freie Presse (06.06.2008)Ingenieure bauen Brücken
Ausstellung im Industriemuseum ChemnitzEcht bärig: TV-Star Gottschalk kommt
34 000 bei HARIBOMotorenausstellung
im Sächsischen IndustriemuseumBesucher strömen zu Leonardo-da-Vinci-Schau
Motor läuft wie ein Uhrwerk: Leonardo da Vicis "Auto" steht jetzt in der Sonderausstellung im IndustriemuseumVortrag zum Thema "Automobilantrieb"
> Blitzpunkt (01.03.2008)Zwischen Horch und HARIBO
Revolutionäre Erfindungen, umwälzende Technik - das IndustriemuseumMit Leica auf Fotopirsch
Industriemuseum mit SonderausstellungChemnitz wird Zentrum der Industriekultur
Zweckverband Sächsisches Industriemuseum soll vom Freistaat wieder stärker unterstützt werdenIndustriemuseum zählt 300 000. Gast
> Freie Presse (17.01.2008)Neu: Ganztagsschule im Museum
Schule mal anders: mit Lettern und PixelnAusstellung zeigt Originalurkunde von 1357
Mit dem Bleichprivileg vor 650 Jahren entschied sich Chemnitz als Standort für die TextilindustrieRaumschiff CIM - unterwegs im Weltall
Ganz Chemnitz guckt in die Sterne
Chemnitzer Morgenpost vom 11.12.2008
"... Im Industriemuseum ist die "Umlaufbahn" schon aufgebaut. Sonnabend öffnet dort die Sonderschau "Unterwegs ins Weltall". "Kinder und
Erwachsene können mit dem Raumschiff CIM durchstarten, ihr Wissen über Universum und Raumfahrt testen und sich an interaktiven Stationen
erproben", sagt Museums-Sprecherin Claudia Wasner. Ein "Space for Kids"-Bereich nimmt die Jüngsten mit auf Mars-Mission, ein "Health-Flyer" lädt
zum Kosmonauten-Trainig, geöffnet ist bis 13. April ..."
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Raumschiff CIM - unterwegs im Weltall
Eine Reise ins Universum für die ganze Familie/Industriemuseum Chemnitz
Top-Magazin Chemnitz 4/2008
"... Wer hat nicht schon davon geträumt, einmal schwerelos im Weltraum zu fliegen, in einem Raumschiff zu leben und dabei den Sternen zum
Greifen nahe zu sein. Seit 2001 ist es zumindest keine Utopie mehr, auch als Privatmensch zur Internationalen Raumstation zu reisen. Das einzige
Hindernis: der Ausflug ins All kostet ca. 20 Millionen Dollar.
Für Kinder von vier bis zehn Jahren geht es von Dezember 2008 bis April 2009 viel einfacher und auch wesentlich günstiger auf
Endeckungsreise zum Mars. Im Erlebnisbereich "Space for Kids" erkunden sie in Begleitung von Mentoren den fremden Planeten, arbeiten im
Weltraumlabor und erfahren, wie der Alltag in der Raumstation aussieht.
In der "Umlaufbahn" können Kinder wie Erwachsene ihr Wissen über das Weltall vertiefen und an interaktiven Stationen selbst
Raumfahrterfahrung sammeln: über die Reise dorthin, das notwendige Training und das Leben auf einer Raumstation, über Mond- und Marsmissionen
sowie Antriebs- und Raketentechnik. Atemberaubende 3D-Projektionen von Bord der Raumstationen und Original-Exponate ermöglichen einen
spielerischen Zugang zur komplexen Thematik der Raumfahrt. Schließlich hat die Raumfahrtforschung auch das Leben auf der Erde verändert. Hunderte
von Satelliten umkreisen unseren Planeten, senden Bilder von Wetterfronten, sehen die Umweltverschmutzung, und liefern Beweise für den Klimawandel.
Der Einsatz von Satellitennavigation ist heute selbstverständlich - und kaum einer findet noch den Weg ohne sein "Navi" ..."
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Industriemuseum öffnet Schatzkammern der Wirtschaft
Sächsische Unternehmen stellen Teile ihrer Archive zur Schau - Exponate von Messemännchen bis Geheim-Buch
Freie Presse vom 25.11.2008
"... Einblicke in die Schatzkammern der Wirtschaft. Und die, so die Ausstellungsorganisatoren, sind ganz eindeutig die Archive der Untenehmen.
Dass es unter den versammelten Firmen und Betrieben des Freistaates keinen Chemnitzer Vertreter gibt, hat nach Aussage von
Veronique Töpel vom Initiator der Exposition, dem Sächsischen Wirtschaftsarchiv (SWA), verschiedene Gründe: "Wir haben im Vorfeld
unterschiedliche Chemnitzer Unternehmen angeschrieben, von denen wir wussten, dass sie ein vorzeigbares und auch gut geführtes Archiv besitzen.
Reaktionen darauf gab es kaum oder gar nicht. Also haben wir uns auf andere konzentrieren müssen", erklärt die SWA-Geschäftsführerein.
So gibt es nun in der Ausstellung vor allem Leipziger Archivstücke zu sehen, die etwa von den dortigen Stadtwerken, der Stadt-
und Kreissparkasse oder der Messe GmbH stammen. Doch auch die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen, die Sternquell-Brauerei Plauen oder die
Thoenes Dichtungstechnik GmbH aus Radebeul/Klipphausen haben ihre Archive geöffnet und Exponate beigesteuert. Zu den Objekten gehören ein Buch
mit der Aufschrift "Geheim" ebenso wie Uniformen der Wasserwirtschaft oder Fotos, Fahrkarten und Urkunden aus den Anfangsjahren der Unternehmen.
Bearbeitet und konzipiert wurde die Schau von drei Studenten der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig. Sie
müssen innerhalb ihrer Ausbildung zum Museologen verschiedene Projekte realisieren, die sie später in die Lage versetzen, selbst Ausstellungen
zu betreuen. "An diesem Beispiel sehen sie gleich, wie es später in der beruflichen Praxis aussieht", sagt Veronique Töpel, "und dass eine gute
Idee mitunter nicht gleich auf große Resonanz stößt", fügt sie hinzu.
Zuächst als Wanderausstellung gedacht, kommt die Schau jetzt nach ihrer Präsentation als virtuelle Exposition ins Internet.
"Damit besteht die Chance, dass Unternehmen, die diese Möglichkeit der Archivpräsentation noch nutzen wollen, auch noch nach Ausstellungsende
hinzu stoßen", sagt Töpel. Aus ihrer Sicht besteht gerade bei der Archivierung von Daten, Akten und Dokumenten von Firmen noch sehr viel
Nachholbedarf. "Es wird nach unseren Erfahrungen völlig unterschätzt, was ein gut geführtes Archiv alles leisten kann", erklärt die WSA-fachfrau.
So würden sich so manche nach der Wiedervereinigung gegründete Unternehmen erst heute bewusst, wie karg die Informationen über
ihre Entstehungsgeschichte sind. "Gerade, wenn Firmenjubiläen anstehen, gibt es nicht selten einige Momente des Erstaunens, wie wenig an
Dokumentation vorhanden ist, mit der die Öffentlichkeit informiert werden kann", hat Töpel festgestellt. Doch nicht nur für Marketingzwecke sei
ein gut geführtes und gepflegtes Archiv wichtig. "Mitunter hat es auch juristische Bedeutung. Baupläne, Verträge und ähnlich wichtige Unterlagen
werden mitunter nach vielen Jahren wieder gebraucht, wenn es um Rechtsstreitigkeiten oder ähnliche Dinge geht. Da ist natürlich von Vorteil, wenn
die nötigen Dokumente greifbar sind", sagt Veronique Töpel. Deshalb empfiehlt sie die Chemnitzer Ausstellung auch Unternehmern. "Hier können sie
sehr gut und anschaulich aufbereitet sehen, was ein Archiv so alles bietet ..."
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Das Feuer im Bild festgehalten
Born of Fire - Pittsburgh und Sachsen in Bildern der Kunst
Vernissage 5/2008
"Born of fire - das Feuer der Industrie revolutionierte die Welt diesseits und jenseits des Atlantiks. Mit Stahl und Eisen wurde das
moderne Europa wie das moderne Amerika geschaffen.
Zum zweiten Mal in Europa präsentiert das Westmoreland Museum of American Art, Greensburg (Pennsylvania) 60 Gemälde, Grafiken
und Fotos aus der amerikanischen Stahlmetropole Pittsburgh. Das Industriemuseum Chemnitz stellt ihnen Kunstwerke aus Sachsen gegenüber. Im
Erzgebirge wurde neben Silber, Zink, Kupfer und u. a. Erzen auch Eisen abgebaut. Aber während sich Pittsburgh am Ende des 19. Jahrhunderts zu einem
der größten Schwerindustriebezirke der Welt entwickelte, verlegten sich die sächsischen Eisen- und Stahlwerke zunehmend auf die Verarbeitung
angekauften Roheisens zu Halbwaren und Gießereiprodukten.
Der Name Pittsburgh ist Programm. Stand doch diese Stadt wie keine andere für die Stahlindustrie auf dem amerikanischen
Kontinent, für den ehemaligen "Rust Belt" und für eine rasante Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Pittsburgh war ein Synonym für Amerika,
für den amerikanischen Aufbruch ins Industriezeitalter. Das atemberaubende Wachstum in Pittsburgh hat nicht nur Arbeitskräfte in die
südwest-pennsylvanische Industriestandt gezogen, auch Künstler von nah und fern wurden angelockt. Denn die Feuer der Öfen und Stahlwerke
bescherten eine "industrial aesthetic". Joseph Pennell (1860 - 1926), Aaron Harry Gorson (21872 - 1933) und Otto Kuhler (1894 - 1976) wurde die
Industriestadt zur künsterischen Offenbarung. Für Pennell galt "die Welt der Arbeit als das Größte" und Pittsburgh war ihm "the Work City of the
World". Gorson faszinierten vor allem das nächtliche Licht der Ofenabstiche und die Positionslampen auf dem dicht beschifften Monongahela River.
Der aus Remscheid stammende Kuhler wollte an der Kunstakademie Düsseldorf keine Äpfel und Birnen malen und lobte Pittsburgh als den
"malerischsten Ort der Welt". Anders als in Sachsen oder im Ruhrgebiet gibt es in Pittsburgh kaum noch bauliche Hinterlassenschaften der
einstigen "Work City of the World". Die City mit ca. 330.000 Einwohnern in einem Ballungsraum von nahezu 2,5 Millionen wirbt damit, dass sie sich
von einer schmutzigen Industriestadt zu einer der freundlichsten Städte Amerikas entwickelt hat. Da scheint die Vergangnheit der Stahlwerke, der
Koks- und Hochöfen eher zu stören. Deshalb ist es das Verdienst des Museums in Greensburg, eine Epoche wieder vor Augen zu führen, die schon fast
ganz in Vergessenheit geraten war.
In Sachsen, wo in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die wesentlichen Voraussetzungen für eine Ansiedlung der
Schwerindustrie fehlten, konzentrierten sich die Eisen- und Stahlwerke auf die Verarbeitung von angekauftem Roheisen. Maschinenfabriken und
Gießereien entstanden. In Chemnitz, dem "Sächsischen Manchester", faszinierten die Künstler die rauchenden Schornsteine und das Leben in der
Industriestadt. Martha Schrag (1870 - 1957) widmete sich zeitlebens dem Thema Arbeit. Ein krasses Gegenbild zur Präsentation blühend-produktiver
Fabrikensembles ist "Die Gießerei" von Otto Dix (1891 - 1979). Dieses Ölbild malte er als 19-jähriger Dresdner Kunstgewerbeschüler in
stilistischer Anlehnung an van Gogh.
In der DDR hatte die bildende Kunst vor allem die Funktion, die Vorzüge des sozialistischen Gesellschaftsmodells zu propagieren.
Den Betrieben kam bei dem Ziel der Parteiführung, Kunst vor allem dort wirksam werden zu lassen, wo die Zielgruppe der "werktätigen Massen"
erreichbar ist, eine große Rolle zu. Sie gaben Kunstwerke in Auftrag, schlossen Freundschaftsverträge und initiierten Laienkunstzirkel.
Beispielsweise Werner Haselhuhn (1925 - 2007), er leitete den Laienkunstzirkel des Edelstahlwerks Freital und blieb dem Betrieb über zwei
Jahrzehnte verbunden. ...
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Das Feuer im Bild festgehalten
Kunstausstellung im Industriemuseum zeigt Parallelen von Pittsburgh und Sachsen
Blitzpunkt vom 06.09.2008
Doug Evans muss nicht lange überlegen, welche Bilder über die amerikanische Industriestadt Pittsburgh ihm die wichtigsten sind. Der
Sammlungsleiter des Westmoreland Museum of American Art weist auf zwei dunkel-düstere Großflächen in Öl, die Flusslandschaft "Steel Valley" und
die Innenansicht des Duff-Norton-Stahlwerkes. Beides ausgerechnet sind Bilder eines Deutschen, des aus Remscheid stammenden Otto Kuhler (1894 -
1976), der nach akademischer Ausbildung in Düsseldorf weg von den "schönen" Motiven wollte. Er bezeichnete Pittsburgh mit den fauchenden Eisen-
und Stahlwerken und rauchenden Schornsteinen als den malerischsten Ort der Welt. Offensichtlich hat dieses Herzstück der amerikanischen Industrie
zahlreiche Künstler angezogen, denn das Kunstmuseum aus Greensburg schickte etwa 60 Bilder von Pittsburgh auf die Reise nach Europa. Nach
Oberhausen im vergangenen Jahr sind sie ab heute in Chemnitz erst das zweite Mal auf dem alten Kontinent zu sehen.
Das Industriemuseum gestaltete die Ausstellung "Born of Fire - Pittsburgh und Sachsen in Bildern der Kunst". Da die Chemnitzer
Einrichtung zwar über Tausende Maschinen, Geräte oder Fahrzeuge, aber kaum über eigene Kusnt verfügt, wurden für das Thema andere sächsische
Museen und Archive durchforstet. Mit Leihgaben u. a. aus dem Kupferstichkabinett Dresden, den Kunstsammlungen Chemnitz und Zwickau und dem
Werksarchiv der BGH Edelstahl GmbH in Lugau ist so bis 9. November eine eindrucksvolle Schau mit Bildern aus der Arbeitswelt zu sehen. "Wir
zeigen Industrien und Objekte, die aus Feuer geboren oder unmittelbar mit ihm verbunden sind. Hochhäuser, Brücken, Schiffe, aber auch der
Maschinenbau wären ohne Stahl nicht denkbar", erklärt Projektleiterin Rita Müller. In Sachsen sei zwar die Eisenverhüttung im 19. Jahrhundert
zum Erliegen gekommen, aber Stahlwerke und die Folgeindustrien entwickelten sich zu bedeutsamen Zweigen. Dies habe, wie in Amerika, immer auch
seine Widerspiegelung in der Kunst gefunden. "Wir haben eine Galerie mit Highlights der Industriegeschichte, vor allem aus der vorindustriellen
Zeit, wo noch Landschaftsidyllen sichtbar sind", erzählt Sammlungsleiter Evans. Das sächsische Gegenstück dazu ist etwa eine historische Ansicht
von Wittigsthal bei Johanngeorgenstadt.
Das Thema der Ausstellung wäre undenkbar ohne die Bilder der Chemnitzerin Martha Schrag, die zeitlebens die Stadt und die
arbeitenden Menschen zum Motiv nahm und gleichzeitig zu einer Dokumentaristin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde. Da spielt es eine
untergordnete Rolle, dass die Quelle der ihr zugeschriebenen Wandbilder im Maschinenraum der ehemaligen Gießerei, die heute das Industriemuseum
beherbergt, nicht eindeutig belegbar ist. Die Pittsburgher Gemälde, Zeichnungen und Fotos dokumentieren auch den Niedergang der einst blühenden
Stahlstadt und die sozialen Folgen bis in die Gegenwart; zu den sächsischen Arbeiten gehört ein beträchtlicher Teil DDR-Kunst, die oft im Auftrag
der Betriebe die "Helden der Arbeit" in den Mittelpunkt stellte. ...
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Fußballer rollen auf Draisine heran
Sieben Technik-orientierte Museen präsentieren sich in der historischen Straßenbah
Freie Presse vom 29.08.2008
Technisch wird es in der historischen Straßenbahn. Sie bezieht zum Stadtfest auf der Brückenstraße ihr Domizil. Hier präsentieren sich sieben
Technik-orientierte Museen mit Angeboten und Aktionen.
Das Industriemuseum bringt eine Handhebeldraisine mit, die von den Besuchern bedient werden kann. Dazu stehen rund 100 Meter
Schiene zur Verfügung. Sprektakulär wird die Anfahrt: Vier Sportler der Regionalmannschaft des CFC wollen eigenhändig vom Straßenbahndepot Kappel
zur Brückenstraße reisen, gefolgt von der historischen Straßenbahn. Um das Einhalten des Fahrplanes zu gewährleisten, muss die Strecke in 15
Minuten bewältigt werden. Frühaufsteher können dieses Spektakel am heutigen Freitag beobachten. Die Draisine startet um 9. 15 Uhr ab
Straßenbahndepot Kappel. Empfangen werden die Sportler um 9.45 Uhr von Bürgermeisterin Heidemarie Lüth und den Direktoren der Technik-Museen vor
der "Freien Presse", Brückenstraße ...
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50 000 Besucher im Industriemuseum
Freie Presse vom 06.06.2008
Das Interesse an der Chemnitzer Industriegeschichte ist bei Einwohnern und Gästen der Stadt offensichtlich sehr groß. Das zeigt ein Blick auf
die Besucherzahlen des Sächsischen Industriemuseums. Seit Januar zählte das Haus bereits annähernd 50 000 Gäste. Das sind fast so viele Besucher
wie im gesamten Jahr 2007. In der Publikumsgunst liegen Sonderausstellungen wie "Maschinen des Leonardo da Vinici" oder "Haribo - vom Goldbären
zur Kulturmarke" ganz vorne, teilte der Zweckverband Sächsisches Industriemuseum mit. Riesenandrang hatte es bei der neunten Chemnitzer
Museumsnacht gegeben. Allein bei der Veranstaltung am 17. Mai hatten mehr als 7.000 Nachtschwärmer das Haus besucht. ...
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Ingenieure bauen Brücken
Ausstellung im Industriemuseum Chemnitz
Amtsblatt 29/2008
Brücken überqueren Hindernisse, sie verbinden Städte und Regionen. Brücken sind nicht nur Meisterleistungen der Ingenieurbaukunst und Ausdruck
des technischen Fortschritts, sondern sie prägen auch unsere Umwelt. Jeses Brückenbauwerk ist ein ingenieurtechnisches Unikat. Ingenieure
gestalten und konstruieren beispielsweise Eisenbahn- und Autobahnbrücken oder luftige Stege für Radfahrer und Fußgänger. Einen Ausschnitt aus der
großen Leistungspalette sächsischer Brückenbauingenieure zeigt die Ingenieurkammer Sachsen im Rahmen des Chemnitzer Architektursommers seit 23.
Juli 2008 im Industriemuseum Chemnitz.
"Uns geht es darum,die für viele selbstverständlichen Leistungen der Ingenieure in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken
und neben der technischen und wirtschaftlichen auch die kulturelle Bedeutung der Ingenieurbaukunst deutlich zu machen. Gleichzeitig soll die
Ausstellung Interesse beim Nachwuchs für den vielseitigen Beruf des Ingenieurs wecken. Mit der "Leonardo-Brücke" bringen wir für Kinder und
Jugendliche außerdem Ingenieurbaukunst zum Anfassen mit", erläutert Dr.-Ing. Andreas Klengel, Geschäftsführer der Ingenieurkammer Sachsen, das
Ziel der Ausstellung.
Die Ausstellung "Ingenierue bauen Brücken - von Leonardo da Vinci bis heute" ist vom 23. Juli bis zum 24. August 2008 im Foyer
des Industriemuseums Chemnitz, Zwickauer Straße 119, zu sehen. ...
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Echt bärig: TV-Star Gottschalk kommt
34 000 bei HARIBO
Chemnitzer Morgenpost vom 20.08.2008
... Mehr als 34 000 Gäste haben die Haribo-Sonderausstellung im Sächsischen Industriemuseum besucht. Die Schau war am 4. Mai von TV-Ikone
Thomas Gottschalk und Unternehmer und Namensgeber Hans Riegel aus Bonn eröffnet worden. ...
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Echt bärig: TV-Star Gottschalk kommt
Im Industriemuseum steppt der Goldbär
Freie Presse vom 05.05.2008
... Chemnitzer Kinder, die noch vor "Mama" und "Papa" "Haribo" sagen können, hat Direktor Jörg Feldkamp gestern Nachmittag im Industriemuseum
beobachtet. Mittlerweile dürfte bei einigen der Kleinen auch "Thomas Gottschalk" zum Wortschatz gehören. Denn als Werbeträger des Bonner
Fruchtgummi-Herstellers bemühte sich Deutschlands bekanntester Moderator gestern nachmittag besonders um die Jüngsten unter den rund 4 000
Zuschauern im Museumshof. Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Haribo - Mit dem Goldbären zur Kultmarke" hätte der extra aus dem
kalifornischen Malibu angereiste Blondgelockte beinahe sogar Accessoires der Modenschau, die er moderierte, an Kinder verschenkt.
20 000 bis 30 000 Besucher verspricht sich Jörg Feldkamp von der neuen Sonderausstellung, die bis zum 20. August gezeigt wird.
Damit könnte sie zur bisher erfolgreichsten in der Geschichte des Museums werden. In Koblenz, Trier, Kulmbach und Graz lockten die Gummibären und
ihre fruchtigen Gesellen insgesamt 250 000 Interessenten an. "Das Thema ist diesmal sicher sehr populär, es werden wieder Ausstellungen zu
weniger populären Themen folgen", sagte Feldkamp. "Sonderausstellungen, wie auch die noch bis zum 15. Juni laufende da-Vinci-Schau, die 2005/06
gezeigte Ausstellung "Geschmackssachen" und die zur Auto Union im vergangenen Jahr, sind für uns das Salz in der Suppe, um Besucher zum
wiederholten Mal anzulocken", so der Museumsdirektor. In der Museumsnacht am 17. Mai trifft also Leonardo (da Vinci) den Goldbären.
Im gelben Hemd und roten Sakko, beide voller fruchtiger Motive, versprühte Gottschalk souveräner als in mancher
Wetten-dass-Sendung seinen Charme. Model Sabine bot er sogar an, gemeinsam etwas zur Aufbesserung der Chemnitzer Geburtenrate zu tun. "Es war
super, ganz toll", meinte Sandra Köhler aus Meerane, die zugab, eher wegen Thomas Gottschalk als wegen Haribo gekommen zu sein. Aber auch die
Ausstellung habe ihr und Sohn Leon, sieben, sehr gefallen. "Kinder können vieles selbst ausprobieren", lobte die Mutter. Die 18-jährige Anett
Vogelsang aus Neukirchen kam bei Gottschalk un den geliebten Haribo-Saftbären ebenfalls voll auf ihre Kosten.
"Chemnitz hat uns das attraktivste Ambiente angeboten", begründete Haribo-Pressesprecher Marco Alfter, weshalb die Ausstellung
nach Koblenz, Trier, Kulmbach und Graz nun erstmals in Sachsen gezeigt wird. Zudem würden in Wilkau-Haßlau bei Zwickau täglich zwölf Millionen
Gummibären produziert.
"Gezeigt werden auf 600 Quadratmetern in elf Themenbereichen etwa 200 Exponate zur 85-jährigen Geschichte der Firma, zu
Verkaufs- und Werbestrategien bis hin zu Kunst aus Haribo-Produkten", erklärte Kuratorin Anett Polig vom Industriemuseum. Sie gestaltete die vom
Landesmuseum Koblenz konzipierte Schau in Chemnitz. Die Stadt wird darin unter anderem durch den Grizzlybären Taps aus dem Naturkundemuseum als
Vorbild für die Goldbären und Fewa-Waschmittelpakete in einem Tante-Emma-Laden-Regal vertreten.
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Echt bärig: TV-Star Gottschalk kommt
Gottschalk zwischen Schnecken und Mäusespeck
Bild vom 05.05.2008
... Da lief Thomas Gottschalk (57) das Wasser im Mund zusammen: Model Camilla trat in einem einzigartigen Kleid auf die Bühne. Es war mit
süßem Mäusespeck besetzt. 3 000 Chemnitzer bewunderten gestern im Industriemuseum eine Modenschau mit Kleidern aus Haribo-Süßigkeiten: Schnecken,
Lakritze, Berries. Anlass: die neue Sonderausstellung "Haribo. Mit dem Goldbären zur Kultmarke" (bis 20. August). Durchs Programm führte
natürlich Thomas Gottschalk.
Museumschef Jörg Feldkamp (59): "Wir haben eine Ausstellung zur Auto Union gemacht, warum nicht auch mal was zur
Süßwarenindustrie?" Zumal der Goldbär längst ein Sachse ist: Das Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau produziert jeden Tag zwölf Millionen Goldbärchen.
Für Kinder gibt es zum Thema Haribo im Museum viele Programme. Infos unter 0371 3676-410.
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Echt bärig: TV-Star Gottschalk kommt
Aus den Staaten ins Industriemuseum - Thomas Gottschalk gab (Frucht-)Gummi
Chemnitzer Morgenpost vom 05.05.2008
Es ist nicht die erste beachtliche Sonderschau, die das Industriemuseum zeigt - aber so viel Aufruhr wie bei der Eröffnung der neuen hat der
Ziegelbau noch nicht erlebt: Der Haribo-Goldbär hatte seinen berühmtesten Fan mitgebracht - Entertainer Thomas Gottschalk (57).
Salopp in glitzernd bestickten Schlabberhosen reiste er vom Flugplatz Leipzig-Altenburg an. Haribo hatte sienen Werbepartner
eigens aus Amerika, wo Gottschalk wohnt, einfliegen lassen. Er sollte die Schau "Mit dem Goldbären zur Kultmarke" eröffnen, eine
Wanderausstellung, die die Entwicklung des Bonner Süßwarenherstellers seit 1922 zeigt. Ein Stück Industriegeschichte. Haribo-Chef Hans Riegel,
Sohn des Gründers: "Wir wollen den Weg der Entstehung zeigen und auch, wie viel Arbeit in einer Marke steckt, die Goldbär heißt." Das
Industriemuseum habe ihm den besten Rahmen für die fünfte Auflage der Ausstellung geboten. Da der Goldbär auch Sachse ist - seit 17 Jahren
produziert Haribo in Wilkau-Haßlau -, lag die Entscheidung nahe. "In Amerika bin ich missionarisch unterwegs", plauderte Gottschalk auf der
Pressekonferenz vor der Eröffnung. "Dort gibt es nur Gummibärchen-Fehlzüchtungen." Wie demnach die "Richtigen" entstehen, zeigt nun das I-Museum.
Es gibt Fertigungssstraßen, Bonbonkocher, Gießmaschinen, Aromenstationen, aber auch goldbärige Kunst wie Tiffany-Lampen, gar Proträts aus Goldbären:
Je 3 200 Stück zeigen Thomas Gottschalk und Firmenchef Riegel. Im Freigelände erwartete die Besucher das Highlight des Tages: Der TV-Star
moderierte im Bärchenhemd eine Modenschau mit 22 Kreationen, gefertigt aus Naschereien.
Die Schau läuft bis 20. August. Eintritt: 4,50/3,50 Euro ...
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Echt bärig: TV-Star Gottschalk kommt
Thomas Gottschalk und sein Werbe-Bär: Der Entertainer soll im Mai eine Haribo-Schau im Industriemuseum eröffnen
Chemnitzer Morgenpost vom 08.03.2008
... Haribo macht Chemnitz froh: "Bei uns jagt ein Höhepunkt den nächsten", bestätigt Claudia Wasner vom Industriemuseum Gottschalks geplanten
Auftritt. Wenn diesen Sonntag die eindrucksvolle Leonardo-da-Vini-Schau mit den Maschinen des Universalgenies (Morgenpost berichtete) beginnt,
basteln die Museumsmitarbeiter hinter den Kulissen schon am nächsten Event, der Ausstellung "Mit dem Goldbären zur Kultmarke". Sie soll ab Anfang
Mai erklären, warum das Gummitier seit seiner Geburt 1922 nicht mehr aus unseren Mündern wegzudenken ist.
Die Besucher können sich dann an Aromen-Orgel und Gießmaschine selbst als Goldbär-Designer versuchen. Doch neben der
Süßwarenproduktion soll vor allem die 86-jährige Vertriebs- und Reklamegeschichte des Goldbären beleuchtet werden. Dafür schickt Haribo seinen
prominentesten Bärchen-Fan nach Chemnitz: Am Eröffnungstag soll Entertainer Thomas Gottschalk eine exklusive Haribo-Modenschau moderieren.
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Motorenausstellung
im Sächsischen Industriemuseum
Maschinen im Modellbau (5/2008)
Am 8. April 2006 wurde im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz in einer neu geschaffenen Abteilung die Palette der ausgestellten Exponate
erweitert. Die Tradition des deutschen Automobil- und Kraftradbaus soll sich in den Schaustücken widerspiegeln und die Bandbreite der bis heute
für Fahrzeuge geschaffenen Verbrennungsmotoren mit ihren Komponenten und Baugruppen gezeigt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf
der historischen Entwicklung. Da Sachsen vor 1945 eine Hochburg im deutschen Kraftfahrzeugbau war, findet man viele bekannte Namen von damals,
wie Wanderer, Horch und Elite. Nach Information der Museumsleitung werden Art und Anzahl der Exponate durch zusätzliche Leihgaben ständig ergänzt.
Im Moment ist die Anordnung der Ausstellungsstücke noch recht gedrängt. Das Museum benötigt weitere Räume. ...
Dem Besucher fällt beim Durchgang der große Anteil an Zweitaktmotoren auf. Dies verweist auf die hohe Stückzahl, mit der diese
Motoren einst gebaut wurden. Bis in die 60er-Jahre hinein wurde der Zweitaktmotor für kleine Leistungen auf Grund seines einfachen und robusten
Aufbaus gern verwendet ... Besonders in der DDR hatte dieser Motortyp nach 1945 eine Blütezeit. Erst später vollzog sich auch hier die Hinwendung
zum Viertaktmotor. Interessant sind ebenfalls die ausgestellten Kreiskolbenmotoren, die sich aber nicht durchsetzten konnten.
Zusätzliche Schautafeln informieren über die Entwicklungsgeschichte, die Leistungsdaten und den Einsatz. Auch die
Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors, insbesondere des sparsameren Dieselmotors, wird an Hand einiger Exponate und der dazugehörigen Technik
gezeigt. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf der Einspritztechnik, der Verbesserung der Verbrennung und der möglichen Entwicklung neuer,
umweltfreundlicher Kraftstoffe. Viele Funktionsmodelle zeigen sehr anschaulich die Bewegungsabläufe in einem Verbrennungsmotor.
Beachtenswert sind weiterhin ein Holzvergaser, wie er aus Kraftstoffmangel vor und nach 1945 eingesetzt wurde, und ein
Heißluftmotor. ... Nicht nur Interessenten von historischen Motoren und Modellbauern kann diese Ausstellung empfohlen werden. Sicher findet man
als Modellbauer auch Anregungen für ein neues Projekt, wie zum Beispiel einen Gegenkolbenmotor.
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Besucher strömen zu Leonardo-da-Vinci-Schau
Motor läuft wie ein Uhrwerk: Leonardo da Vicis "Auto" steht jetzt in der Sonderausstellung im Industriemuseum
Freie Presse vom 18.06.2008
... Die Sonderausstellung "Leonardo da Vincis Maschinen" im Industriemuseum ist seit gestern um eine Attraktion reicher. Als nunmehr 42.
Modell von Erfindungen des italienischen Universalgenies (1452 - 1519) präsentiert es erstmals ein Fahrzeug mit eigenem Antrieb, das nach
Zeichnungen angefertigt wurde, die da Vinci um 1478 in Florenz zu Papier brachte. Dabei handelt es sich um einen größtenteils hölzernen Wagen,
dessen "Motor" eine Art Uhrwerk aus Federn ist. Um den Wagen in Gang zu setzen, mussten die Federn mit einem Aufzugsmechanismus gespannt werden.
Experten vermuten, dass da Vinci, der unter anderem als Zeremonienmeister Theateraufführungen in Mailand ausgestaltete, den Wagen als Attraktion
auf der Bühne einsetzten wollte. Dazu rüstete er das Gefährt zwar mit einer per Seil fernbetätigten Bremse, aber nicht mit Sitzplätzen aus. Ob
da Vinci den Wagen jemals selbst testete, ist nicht überliefert.
Von dem zusätzlichen Exponat verspricht sich das Industriemuseum weiterhin guten Zuspruch für die Sonderausstellung, die am 9.
März öffnete. "Bisher hatte die Schau schon mehr als 20 000 Besucher zur regulären Öffnungszeit, plus 7 000 in der Museumssnacht", sagte
Sammlungsleiter Achim Dresler. Für spezielle Veranstaltungen für Schüler gäbe es mehr Nachfragen als Termine. Deshalb sei die Ausstellung bis zum
Ferienbeginn am 20. Juli verlängert worden.
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Besucher strömen zu Leonardo-da-Vinci-Schau
Industriemuseum zeigt seit gestern Modelle nach Ideen des Gelehrten - Apparaturen dürfen ausprobiert werden
Freie Presse vom 10.03.2008
Ob am Falschenzug, Schwungrad oder an Pump-Vorrichtungen - im Sächsischen Industriemuseum in Chemnitz legten die Besucher gestern zur
Eröffnung der Ausstellung "Leonardo da Vincis Maschinen" selbst Hand an. Denn ein Großteil der über 40 Modelle unter anderem von Maschinen,
Messinstrumenten und mechanischen Apparaten, die die Ideen des italienischen Künstlers und Gelehrten Leonardo da Vinci (1452 - 1519) zeigen,
dürfen ausprobiert werden.
Und dass auch Kinder davon regen Gebrauch machen, liegt Jörg Feldkamp, Direktor des Industriemuseums, am Herzen. Mit den
Ausstellungen im Haus wolle man sich insbesondere den Kindern und der Jugend annehmen. "Wir müssen junge Leute begeistern, wir müssen sie hier
in Sachsen halten", sagte Feldkamp zur Eröffnung, zu der sich am Vormittag Menschenmassen in das Museum drängten. Bürgermeisterin Heidemarie Lüth
(Die Linke) betonte, dass da Vinci "zu den Top Ten gehört, die die Welt hervorgebracht hat" und ging auch auf seinen Nachlass ein, darunter
verschlüsselte Manuskripte. "Kinder kennen das, etwas Geheimnisvolles aufschreiben zu wollen", sagte Lüth, worauf sich zwei etwa zehnjährige Jungs
unter den Zuhörern verschmitzt anschauten und lächelten.
Auch den achtjährigen Jakob Hähnlein aus Garnsdorf schien das Thema zu begeistern. "Ich hab´ Reportagen über da Vinci im
Fernsehen gesehen." Und die Ausstellung? "Die gefällt mir gut." Weil man die Sachen anfassen dürfe. Sein Opa Ewald Hausmann nickte: "Sehr
anschaulich." Das fanden ebenso Bea und Klaus Rademacher aus Bremen, die nach Chemnitz kamen, um auch die Villa Esche und das Museum Gunzenhauser
zu besuchen. "Für Kinder ist die Technik dieser Ausstellung gut nachvollziehbar", sagte Bea Rademacher. "Das müsste man auch mal in Bremen
zeigen." ...
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Besucher strömen zu Leonardo-da-Vinci-Schau
Die Reporterin & das Genie: 'Da Vinci Code' auf der Spur
Chemnitzer Morgenpost vom 07.03.2008
... Man möge sich hüten vor den Theoretikern, hat Leonardo da Vinci (1452 - 1519) einmal gesagt, denn die eigene Erfahung sei die Quelle allen
Wissens. Diese Quelle sprudelt ab Sonntag (bis 15. Juni) in der neuen Ausstellung "Leonardo da Vincis Maschinen" im Industriemuseum.
Und: Das Anfassen und Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt. Also betrete ich zunächst respektvoll Leos verspiegelten Raum.
Eine Rundumansicht, ohne mich zu bewegen. Mein erster Gedanke typisch Frau: Die Frisur sitzt nicht. Zweiter Gedanke: jetzt ist klar, warum die
Mona Lisa so schön ist. Da Vinci setzte sein Modell in die Mitte des Raumes, lugte durch ein Loch in der Tür und sah als erster Mensch ein
3-D-Bild, begann plastisch zu zeichnen.
Meine Neugier ist geweckt und ich beginne am historischen Rad zu drehen. Genauer an aufeinanderliegenden Holzzahnrädern. "Dieses
System findet man heute bei modernen Gangschaltungen in Autos", erklärt Leonardo-Kenner Lukas Aufgebauer. "Da Vinci verknüpfte vor mehr als 500
Jahren vorhandenes Wissen mit Anregungen und tüftelte."
Als Erfinder konstruierte da Vinci Flugmaschinen, lange bevor es Menschen gelang zu fliegen. Das Universalgenie hinterließ
6 000 verschlüsselte Manuskriptseiten (in Spiegelschrift geschrieben) - Wahnsinn! Langsam leuchtet mir ein, was es mit dem "Da Vinci Code"
auf sich haben könnte. Diese Ausstellung schaue ich mir noch einmal an, denn dieser Mann ist einfach genial ...
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Vortrag zum Thema "Automobilantrieb"
Blitzpunkt vom 01.03.2008
... Als einen der Beiträge zum Klimaschutz will die Bundesregierung ab 2009 die Besteuerung der Kraftfahrzeuge nach dem CO2-Ausstoß bemessen.
Welche Auswirkungen wird diese neue Steuer auf den Kfz-Hersteller und -halter haben?
Der Förderverein Industriemuseum Chemnitz e. V. lädt anlässlich dieser aktuellen Automobildebatte nun am Dienstag, 4. März, um
19 Uhr zum Vortrag "Der Automobilantrieb zwischen Umwelt, Energieressourcen, Propaganda und Technik" in das Industriemuseum an der Zwickauer
Straße ein. Referent ist Prof. Cornel Stan von der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Stan behandelt dabei u. a. Themen wie Effizienz des Verbrennungsmotors, Diskrepanzen beim Vergleich von Verbrauchswerten
zwischen Prospektangaben der Hersteller und der praktischen Erfahrung der Kunden, Kraftstoffsorten, Alternativen zu teurem Diesel und
Ottokraftstoff sowie alternative Antriebsmöglichkeiten der nächsten Jahre. Und er widmet sich zudem folgenden Problemen: Was kommt für den
Vortrieb des Fahrzeuges noch am Rad an, wie viel zweigen Nebenaggregate ab? Wie lässt sich das Fahrverhalten beeinflussen, um möglichst
Kraftstoff sparend zu fahren?
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Zwischen Horch und HARIBO
Revolutionäre Erfindungen, umwälzende Technik - das Industriemuseum
chemnitz inside vom Frühjahr 2008
"In Chemnitz wird produziert, in Leipzig verkauft und in Dresden verprasst" - so lautet seit Hunderten von Jahren ein Merksatz sächsischer
Binnenwahrnehmung. Und wenn er auch aktuell nicht mehr die volle Wahrheit wiedergeben mag (denn Dresden und Leipzig produzieren inzwischen auch
recht kräftig und in Chemnitz lässt sich ebenfalls gut feiern) - zu Zeiten, als die industrielle Modernisierung in vollem Gang war, gehörten
Chemnitz und die umliegende Region zu den deutschen Zentren des Aufschwungs: Die Textilbranche boomte so sehr, dass man vom "Sächsischen
Manchester" sprach, und Unternehmer wie Richard Hartmann, August Horch oder Herbert Eugen Esche gründeten Firmen von Weltrang.
Davon zeugt das Sächsische Indstriemuseum, das 2003 seinen heutigen Standort an der Zwickauer Straße unweit des Zentrums bezog.
Das Gebäude selbst - ein großer Klinkerbau - ist ein Denkmal der Industriekultur, und was er heute in sich birgt, ist in dieser Fülle wohl
einzigartig: Die Geschichte des sächsischen Fahrzeugbaus lässt sich zwischen der Pullman-Limousine von Horch und dem Trabant mit Zeltdach erleben.
In der Textilstraße ist - am einsatzbereiten Objekt - der Weg von der Fadenbildung bis zur Konfektion nachvollziehbar. Die Entwicklung der
kleinen Bürohelferlein veranschaulicht das Industriemuseum ebenso wie das Freizeitverhalten von Arbeitern und Industriellen in den "Goldenen
Zwanzigern".
Allein diese Zusammenstellung außergewöhnlicher Exponate lohnte bereits den Besuch, insbesondere in der Familie - wie die
Ehrung mit dem Europäischen Museumspreis 2005 und der Titel als "Familienfreundliche Einrichtung" belegen mögen. Hinzu kommen regelmäßige
Sonderausstellungen, die die Attraktivität des Museums weiter erhöhen: Noch bis zum 31. März führt "Baby an Bord" die Mobilität in der Kindheit
vor. Holzziehwägelchen, fahrbare Korbwiegen, Schiebekarren oder Kutschen lösten ab Mitte des 19. Jahrhunderts den Arm der Mutter und die Schultern
des Vaters als Transportmittel für Kleinkinder ab. Der Kinderwgen revolutionierte die Fortbewegung von Mutter und Kind - und erhält im
Industriemuseum die ihm gebührende Aufmerksamkeit.
Wenn es so etwas wie Universalgenies tatsächlich gibt, dann war er eines: Leonardo da Vinci nahm mit seinen Zeichnungen,
Skizzen und Modellen viele spätere Erfindungen vorweg. In einer Sonderausstellung zeigt das Industriemuseum ab 9. März Maschinen, Fahrzeuge,
Kriegsgerät und Messinstrumente da Vincis - als funktionstüchtige Nachbauten. Mit der archimedischen Spirale Wasser pumpen, mit dem Nockenhammer
arbeiten, sich in Leonardos verspiegeltem Raum von optischen Effekten verblüffen lassen - all das geht bis zum 15. Juni 2008.
Und eine weitere Sonderausstellung wird nicht nur Kinder froh machen, sondern Erwachsene ebenso: Vom 4. Mai an heißt es im
Industriemuseum Chemnitz "Mit dem Goldbären zur Kultmarke". Präsentiert wird, man ahnt es: Die Geschichte von "HARIBO". ...
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Mit Leica auf Fotopirsch
Industriemuseum mit Sonderausstellung
Wochenspiegel vom 06.02.2008
... Das Industriemuseum zeigt bis 9. März eine Sonderausstellung mit Fotografien von Prof. Karlheinz Rothenberger. Unter dem Titel "Strahlende
Landschaften" entstanden mit einer Leica Schwarz-Weiß-Bilder, die den Betrachter in nicht alltägliche Umgebungen entführen. Ein Teil der Fotos
entstand im Wismutgebiet bei Ronneburg und dokumentiert die Rekultivierung der "Mondlandschaft". In der Bildfolge Gittermasten verwandeln sich
Hochspannungsmasten durch den Blick des Fotografen in riesige Kunstobjekte.
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Chemnitz wird Zentrum der Industriekultur
Zweckverband Sächsisches Industriemuseum soll vom Freistaat wieder stärker unterstützt werden
Freie Presse vom 26./27.01.2008
... Chemnitz soll zum Zentrum sächsischer Industriekultur werden. "Es spricht alles dafür, in Chemnitz einen musealen Schwerpunkt in diesem
Bereich zu setzen", sagte Sachsens Wissenschafts- und Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) gestern im Dresdner Landtag. Dieser wichtige
kulturpolitische Akzent ergebe sich logisch und konsequent aus Sachsens Geschichte.
Fixiert werden soll dies in der Museumskonzeption für den Freistaat, die derzeit erarbeitet wird. Ziel ist es unter anderem,
die Arbeit der Industriemuseen und -denkmale zu koordinieren und ihre überregionale Ausstrahlung zu verbessern. Hauptträger des
industriekulturellen Erbes soll der 1997 gegründete Zweckverband Sächsisches Industriemuseum sein. Er soll künftig wieder mehr finanzielle
Unterstützung durch den Freistaat erhalten. Nachdem Sachsen 2004 als Mitglied aus dem Zweckverband ausgeschieden war, vereinbarte die
CDU-SPD-Koalitionsregierung eine jährliche Absenkung der Zuschüsse um sieben Prozent. Wenn das Museenprojekt jedoch seinem Anspruch gerecht
werden soll, so Stange, müsse diese Kürzung auf den "Prüfstand".
Dem Zweckverband gehören derzeit vier Museen in kommunaler Trägerschaft an: das Industriemuseum Chemnitz, das Westsächsische
Textilmuseum Crimmitschau, die Zinngrube Ehrenfriedersdorf und das Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode. Stange zufolge sollten weitere
Kooperationspartner hinzukommen, damit Industriekultur in Sachsen flächendeckend erhalten und vernetzt werden kann.
Die Opposition im Landtag begrüßte die Ankündigung und forderte Taten. Sie warf der Regierung aber auch eine "sträfliche
Vernachlässigung" der Industriedenkmale im Freistaat vor. Karl-Heinz Gerstenberg (Bündnis 90/Grüne) kritisierte, dass technische Denkmale dem
Verfall preisgegeben wurden. Laut Andreas Schmalfuß (FDP) gehört der Verbund Sächsisches Industriemuseum perspektivisch in den Reigen der
Landesmuseen.
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Industriemuseum zählt 300 000. Gast
Freie Presse vom 17.01.2008
Staunen über alte Schlitten: Drittklässler der Tereschkowa-Grundschule besuchten gestern das Industriemuseum - Niklas ... war
dabei der 300 000. Besucher. ... Mit der Besucherzahl zeigte sich Jörg Feldkamp, Chef des Zweckverbandes des Museums, zufrieden: "Das ist eine
gute Zahl." Schulklassen sind keine Seltenheit in dem Haus: Für Projekttage schauen sie sich dort zu Themen wie der Geschichte der
Textilindustrie um, erklärte Museumspädagogin Carola Bischoff. ...
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Neu: Ganztagsschule im Museum
Schule mal anders: mit Lettern und Pixeln
Chemnitzer Blick vom 23.01.2008
... Gestern traf sich erstmals die Jugend-Projektgruppe, die im Industriemuseum Chemnitz ein Ganztagsschulprojekt absolviert. Die Jungs und
Mädchen der Gablenzer Mittelschule bekamen dabei historische Technik aus der Papier- und Druckindustrie vorgestellt. ...
... "Von Lettern zu Pixeln - Drucktechniken im Wandel der Zeit", so heißt ein neues Schulprojekt, organisiert von den
Mitarbeitern des Industriemuseums. Hauspädagogin Claudia Wasner: "Dabei handelt es sich um ein unterrichtsergänzendes Angebot. Bereits im
vergangenen Jahr entstanden die Kontakte zur Mittelschule Gablenz. Die Lehrer suchten daraufhin interessierte Schüler, fanden sie auch in den
Klassenstufen 7 und 8. Unter der Leitung von Dieter Kempe schlossen sich die Kinder erstmals zu einer Projektgruppe zusammen. "In dem Lehrgang
erfahren die Schüler mehr über die Geschichte des Druckens und erhalten zudem Einblicke in historische und aktuelle Druckverfahren", erklärt
Dieter Kempe. Zum Programm gehört außerdem die Vermittlung von Kenntnissen auf den Gebieten der Werbung und Fotografie sowie Museums- und
Betriebsbesichtigungen. Dabei kommt Herrn Kempe die eigene Berufserfahrung zu Gute. "Ich bin ausgebildeter Chemiegraf im Ruhestand, war sogar
mal Inhaber einer Werbegentur. Ich will mit den Schülern während der halbjährlichen Museums-AG einen Videofilm drehen. Das Thema dürfen sie
natürlich selbst bestimmen.
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Ausstellung zeigt Originalurkunde von 1357
Mit dem Bleichprivileg vor 650 Jahren entschied sich Chemnitz als Standort für die Textilindustrie
Freie Presse vom 04.01.2008
Am 14. Dezember 1357, also vor 650 Jahren, erteilten die Landesherren Friedrich und Balthasar, Markgrafen von Meißen, vier Bürgern aus
Chemnitz, Mittweida und Freiberg das Privileg, eine Bleiche am Chemnitzfluss zu errichten. Dieses Privileg regelte, dass niemand im Umkreis von
zehn Meilen eine Bleiche unterhalten durfte.
Über das Bleichprivileg gibt eine Sonderschau im Industriemuseum Auskunft. Sie entstand in Zusammenarbeit des Industriemuseums
mit dem Stadtarchiv Chemnitz und dem Sächsischen Textilforschungsinstitut und wird nur bis Ende Januar zu sehen sein. Neben Schautafeln mit
Informationen ist die Nachbildung einer Rasenbleiche sowie das Original der Urkunde für das Bleichprivileg von 1357 als Leihgabe des Stadtarchivs
zu sehen.
Dieses Privileg war entscheidend für die Entwicklung der Stadt Chemnitz zu einem Zentrum der Leineweberei und des Leinenhandels.
Man bezeichnet deshalb auch den Termin der Übergabe des Bleichprivilegs als Geburtsstunde der Textilindustrie.
Viele Erfindungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der Textilherstellung und des Textilmaschinenbaus führten dazu, dass Chemnitz
auch als Textilhauptstadt Deutschlands bezeichnet wurde. Als sehr bedeutend für diese Entwicklung stellte sich die Gründung einer
Maschinenspinnerei nach englischem Vorbild in Harthau bei Chemnitz heraus. Mit dieser Spinnerei entstand gleichzeitig die erste Fabrik und damit
der erste Industriebetrieb in Sachsen. ...
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