Sonderausstellung
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Born of Fire - Pittsburgh und Sachsen in Bildern der Kunst | 6. September bis 9. November 2008



Born of Fire - Pittsburgh und Sachsen in Bildern der Kunst
> Born of fire


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> Industrie-Ästhetik
Industrie-Ästhetik

> Rasantes Ende
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> Das 'Sächsische Manchester'
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> Helden der Arbeit
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Industrie-Ästhetik

Elisabeth Olds: Steel Town, Pennsylvania, ca. 1937
Das atemberaubende Wachstum in Pittsburgh hat nicht nur Arbeitskräfte aus Europa und Südamerika in die südwest-pennsylvanische Industriestadt gezogen, auch Künstler von nah und fern wurden angelockt. Denn die Feuer der Öfen und der Stahlwerke bescherten eine 'industrial aesthetic'.

Joseph Pennell (1860 - 1926), Aaron Harry Gorson (1872 - 1933) und Otto Kuhler (1894 - 1976) wurde die Industriestadt zur künstlerischen Offenbarung. Für Pennell galt 'die Welt der Arbeit als das Größte' und Pittsburgh war ihm 'the Work city of the World'. Gorson faszinierten vor allem das nächtliche Licht der Ofenabstiche und die Positionslampen auf dem dicht beschifften Monongahela River. Der aus Remscheid stammende Kuhler wollte an der Kunstakademie Düsseldorf keine Äpfel und Birnen malen und lobte Pittsburgh als den 'malerischsten Ort der Welt'. Und anders als Gorson malte er die Fabriken nicht nur bei Nacht. Mit seinem 'Steel Valley, Pittsburgh', das er 1925 auf die Leinwand bannte, sei ihm eine ikonische Repräsentation des Stahlerbes dieser Stadt gelungen, schreibt die Kuratorin der amerikanischen Ausstellung, Barbara L. Jones.

Thomas Hart Benton: Strike, 1933
Anders der Ton in Arbeiten der sozial und politisch engagierten Künstlerinnen und Künstler, die sozusagen näher herangehen und genauer hinsehen. Thomas Hart Benton (1889 - 1975) offenbart in seiner Lithographie 'Strike' von 1933 seine Sympathie für die Grubenarbeiter, deren Streik mit Waffengewalt niedergeschlagen wurde.

Elizabeth Olds (1896 - 1991) befasst sich in ihrer Zeichnung 'Steel Town' von 1937 mit dem mühseligen Leben in Arbeitersiedlungen: Die frisch gewaschene Wäsche verschmutzt bereits beim Trocknen wieder. Die unterschiedliche Hautfarbe der Arbeiter spielt dabei auch auf die nicht immer einfachen Lebensverhältnisse von Immigranten an.
   [Thomas Hart Benton: Strike, 1933]


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