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Ein anderes Erinnern?
Anders als in Sachsen oder im Ruhrgebiet gibt es in Pittsburgh kaum noch bauliche Hinterlassenschaften der einstigen 'Work City of the World'.
Die City mit ca. 330 000 Einwohnern in einem Ballungsraum von nahezu 2,5 Millionen ist acht Autostunden von New York, fünf von Washington und
viereinhalb von den Niagara-Fällen entfernt. Sie wirbt damit, dass sie sich von einer schmutzigen Industriestadt zu einer der freundlichsten
Städte Amerikas entwickelt hat. Da scheint die Vergangenheit der Stahlwerke, der Koks- und Hochöfen eher zu stören. Deshalb ist es das Verdienst
des Museums in Greensburg, eine Epoche wieder vor Augen zu führen, die schon fast ganz in Vergessenheit geraten, ja verdrängt worden war.
Im Unterschied zu Pittsburgh gründet die europäische Erinnerung an das industrielle Zeitalter trotz aller Denkmalfrevel viel stärker auf
architektonischen Relikten, auf umgenutzten Denkmälern und nicht zuletzt auf einer großen Zahl von Technik- und Industriemuseen.

[Thomas Hart Benton, Strike 1933]
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[Paul Anton Skerl, Johanngeorgenstadt, um 1820, Staatliche Kunstsammlungen Dresden] |
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