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Helden der Arbeit
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Helden der Arbeit
Die sowjetische Besatzungsmacht förderte nach 1945 den raschen Auf- und Ausbau der Stahlindustrie in ihrer Besatzungszone. U. a. in den
demontierten Stahlwerken in Riesa und Gröditz wurde die Produktion bald wieder aufgenommen und 1951 in Eisenhüttenstadt der Grundstein für den
ersten Hochofen gelegt. Ziel war es, den Stahlbedarf in der DDR aus eigener Erzeugung zu decken. Schließlich waren Ende 1987 in der DDR in den
163 Produktionsstätten der 'Schwarzmetallurgie' 83 400 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. |

[Rudolf Bergander, Kupferguss I, 1950, Städtische Museen Zwickau, Fotograf: Gregor Lorenz]
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Die bildende Kunst hatte in der DDR vor allem die Funktion, die Vorzüge des sozialistischen Gesellschaftsmodells zu propagieren. Die positive,
teils euphemistische Grundstimmung in den 1950er und 1960er Jahren teilte die DDR dabei durchaus mit der BRD und auch die kleinen Helden der
Arbeit wurden in gleicher Weise porträtiert. Den Betrieben kam bei dem Ziel der Parteiführung, Kunst vor allem dort wirksam werden zu lassen, wo
die Zielgruppe der 'werktätigen Massen' erreichbar ist, eine große Rolle zu. Die Betriebe gaben Kunstwerke in Auftrag und initiierten
Laienkunstzirkel. Dabei überwogen in den frühen Jahren Schilderungen von Arbeitsprozessen aus der Grundstoff- und Schwerindustrie. Rudolf
Bergander [1909 - 1970] steht stellvertretend für jene Künstler, die nach dem Zweiten Weltkrieg den sozialistisch-realistischen Wertekanon
übernahmen. |
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