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100 Jahre Daktyloskopie in Sachsen Eine Ausstellung des Landeskriminalamtes Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Chemnitz Ausstellungsdauer Die Bedeutung der Daktyloskopie wurde durch den Dresdner Kripochef Paul Koettig, einen sehr innovativen Mann, der stets an der Verbesserung der Arbeit und neuen Techniken interessiert war, erkannt.
Im September 1896 fand in Dresden eine Tagung der sächsischen Polizeibehörden statt, in deren Folge das Körpermessverfahren eingeführt und Dresden als Zentralstelle zur Sammlung aller Messkarten für Sachsen bestimmt wurde. Der Besucher der Ausstellung hatte die einmalige Gelegenheit, sich mit der alltäglichen Arbeit bei der Auswertung von daktyloskopischen Spuren vertraut zu machen. 48 Infotafeln und etwa 50 Exponate auf 150 Quadratmetern Ausstellungsfläche veranschaulichten plastisch und leichtverständlich die Entstehung und Entwicklung der wissenschaftlichen "Fingerschau". Angefangen von rein zufällig festgestellten blutigen Fingerabdrücken in Schlachthofbüchern über Handflächengutachten aus dem Jahr 1935 bis hin zum Automatisierten Fingerabdruck-Identifizierungssystem (AFIS). |