| Sonderausstellung |
Es gab nicht nur den schwarzen Kanal - Streiflichter aus 39 Adlershofer Fernsehjahren | 1. Februar - 29. März 2009

Ausstellung in Kooperation mit dem Paul-Nipkow-Teleclub e. V., Berlin
Lutz Jahoda, der bekannte Sänger, Schauspieler, Moderator und Vorsitzende des Paul-Nipkow-Teleclub e. V. eröffnete am 1. Februar die
Ausstellung im Galerieraum des Museums.
Gestaltet wurde diese vom Paul-Nipkow-Teleclub e. V. Berlin. Liebevoll trugen die Vereinsmitglieder Dokumente ihres Arbeitsalltags zusammen und
erinnerten mit Bildtafeln und Plakaten an Werke der Fernsehdramatik, Sendereihen der Fernsehunterhaltung und publizistische Sendungen.
Kostüme weckten die Erinnerung an beliebte Künstler und Moderatoren. Jugendsendungen wurden wieder lebendig und das Kinderfernsehen bezauberte mit
Szenenbildmodellen des Sandmännchens.
Das Industriemuseum Chemnitz nahm zwei Jubiläen zum Anlass, die Ausstellung zu zeigen:
Vor 40 Jahren konnten die DDR-Bürger erstmals
> Sendungen in Farbe sehen und gleichzeitig das Zweite Programm empfangen.
Und: Vor 125 Jahren, am 6. Januar 1884 erhielt der junge Tüftler Paul Nipkow das Patent
für ein elektrisches Teleskop, aus dem sich später der Fernseher entwickeln sollte. In dem nach Paul Nipkow benannten Verein beschäftigen sich
seit 1994 ehemalige Mitarbeiter des Fernsehfunks mit der Geschichte des DDR-Fernsehens.
Die Geschichte des DDR-Fernsehens, das von 1952 bis 1991 hauptsächlich aus Berlin-Adlershof, aber auch aus dem Kulturpalast in Karl-Marx-Stadt
sendete, kehrte in die Erinnerung zurück.
![]() [Sendestudio Adlershof, Berlin] |
![]() [Sendestudio Kulturpalast, Karl-Marx-Stadt] |