Dauerausstellung
Dauerausstellung - ab 23.10.2010
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DKW – Eine unvergessliche sächsische Automobilmarke – Der Unternehmer Jørgen Skafte Rasmussen im Porträt | ab 23.10.2010


Jørgen Skafte
Rasmussen


> Der Beginn


> Die Entwicklung des
Dampfkraftwagens



> Vom Spielzeugmotor
zum Fahrradhilfsmotor



> Ausbau zum
Großunternehmen



> Großer Erfolg
trotz Krise



> Die Gründung der
Auto Union AG

Jørgen Skafte Rasmussen [1878 - 1964] - vom Kleinunternehmer zum Industriemagnaten

Unter den zahlreichen Persönlichkeiten, die die deutsche und somit auch sächsische Automobilgeschichte geprägt haben, ist Jørgen Skafte Rasmussen einer der herausragendsten Unternehmer überhaupt. Mit Recht kann man von ihm als einem der bekanntesten Industriemagnaten der 1920er Jahre sprechen. Aus einem mittelständigen Unternehmen gelang es ihm innerhalb von nur zehn Jahren einen Konzern aufzubauen, der fast 15 000 Menschen beschäftigte. In einem strukturarmen Gebiet wie dem Erzgebirge, das unter den verheerenden Folgen der Inflation besonders stark zu leiden hatte, schaffte er Arbeitsplätze und damit Selbstvertrauen. Dieses Selbstvertrauen war nicht nur in dem Wert der eigenen Arbeit begründet, sondern auch im Wert des Produktes, das geschaffen wurde. Wer bei DKW arbeitete, war stolz darauf; ein Bewusstsein, von dem heute selbst noch die Nachfahren der ehemaligen Arbeiter berichten.

Rasmussen war nicht nur ein großer Unternehmer, sondern auch ein bedeutender Konstrukteur der deutschen Automobilindustrie. Sein besonderes Verdienst liegt in der massenhaften Verbreitung des Zweitakt-Ottomotors und des Frontantriebes.
   Neben einer Fülle von robusten, preiswerten und damit vielfältig einsetzbaren 2-Takt-Motoren, Motorrädern, Pkws und Lkws baute er Feuerspritzen, Stromversorgungsaggregate, Pumpen und auch Kühlschränke für Haushalt und Gewerbe. Selbst ein leichtes Motorflugzeug, Typ Erla entstand.

Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Chemnitz   



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