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Gießerei prägt unseren Alltag
Tagtäglich benutzen wir Gegenstände komplett oder teilweise aus Guss: Wasserhahn, Türgriff, Handy, Laptop, Bratpfanne, Automobil, Rolltreppe ...
In der Ausstellung fand sich einiges davon wieder: vom grammleichten und nur ein Millimeter langen medizinischen
Titan-Implantat für das Ohr bis zur eisernen neun Tonnen schweren und drei Meter hohen Rotornabe für die Flügel im Windkraftwerk auch
Überraschendes. Über 150 Exponate, unter anderem aus fast 40 mitteldeutschen Gießereien wurden gezeigt.
Gießen ist eine uralte Technik ...
Zu sehen waren einige der ältesten Fundstücke aus Mitteldeutschland: ein 4 500 Jahre alter, jungsteinzeitlicher Kupfermeißel oder Äxte aus
der Bronzezeit.
... aber heute Hightech!
Die Besucher erfuhren wie das Gießen traditionell abläuft aber auch, wie heute computergestützt Rapid Prototyping und Erstarrungssimulation zu
komplizierten Gussteilen, z. B. im Automobil, führen.
Gießereien bieten Karrierechancen
Gießereimechaniker/in oder Gießerei-Ingenieur/in? Die Branche befindet sich derzeit im Aufwind und bietet
jungen Menschen Chancen. In der Ausstellung gab es Informationen aus erster Hand.
Gießen fasziniert Künstler ...
Die Besucher erlebten traditionellen Kunstguss aus Lauchhammer und Bronzekunst der Bildhauer Hans Brockhage und Erik Neukirchner sowie
Schmuckdesign und mehr.
... und Besucher
... konnten aktiv werden und Gusseisen, Aluminium- oder Bronzebarren in die Hand nehmen und fühlen, beim Zinngießen und Schauformen mit Sand
dabei sein, Gussschliffbilder mikroskopieren oder bei der Güteprobe zuschauen, bis das Gussteil mit einem Krachen zerreißt. |