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Das Westsächsische Textilmuseum Crimmitschau auf dem Weg zum Unesco-Weltkulturerbe



  [Fotograf: Matthias Rose, Zwickau]

Die Pfau'sche Tuchfabrik in Crimmitschau und insbesondere deren in situ erhaltenen Gebäude, technische Anlagen und Maschinen sind ein herausragendes sowie in ihrem Umfang und ihrem Erhaltungszustand einzigartiges Zeugnis der Textilindustrie des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Deshalb bewirbt sich das Westsächsische Textilmuseum um den Welterbe-Titel und konkurriert mit neun weiteren Projekten aus Sachsen. Dazu zählen u. a. die 'Görlitzer Altstadt und gründerzeitliche Innenstadt', die Albrechtsburg und der Dom in Meißen mit dem Alleinstellungsmerkmal 'Meissener Porzellan' und die Gartenstadt Hellerau. Es ist allerdings das einzige Industriedenkmal.



Wie geht es weiter?
Am 31. Januar 2012 müssen dem Sächsischen Staatsministerium des Innern die Bewerbungsunterlagen für das weitere Auswahlverfahren vorliegen. Eine Expertenkommission wird dann die Vorschläge prüfen, bevor das Sächsische Ministerium des Innern im Juni/Juli 2012 dem Kabinett die Ergebnisse präsentiert. Das Kabinett wird dann abschließend entscheiden, ob und welche Stätten der Kultusministerkonferenz im Herbst 2012 zur Aufnahme in die deutsche Tentativliste vorgeschlagen werden.



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