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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 19.03.2012
> Ausstellung 'Industriearchitektur in Sachsen'

Pressemitteilung vom 19.03.2012
Ausstellung 'Industriearchitektur in Sachsen'


INDUSTRIEARCHITEKTUR IN SACHSEN. erhalten - erleben - erinnern

Fotoausstellung des Deutschen Werkbunds Sachsen e. V. in Kooperation mit der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen und dem Zweckverband Sächsisches Industriemuseum.
22. März 2012 bis 16. September 2012

Die Wanderausstellung mit Aufnahmen des bekannten Fotografen Bertram Kober macht nach Leipzig, Dresden und Chemnitz nun Station in Crimmitschau.

Bernd Sikora, Architekt, Grafiker, Publizist und Mitglied des Deutschen Werkbundes wird am 25. März 2012 um 14.00 Uhr im Westsächsischen Textilmuseum Crimmitschau als Kurator durch die Ausstellung führen. Dabei gibt es auch die Gelegenheit, die gleichnamige Publikation direkt vom Autor signieren zu lassen!

Die Ausstellung geht der Faszination Industriekultur nach. Sie orientiert vorrangig auf die erhaltenswerten, gegenwärtig leer stehenden und vom Verfall bedrohten Bauwerke und deren erforderlichen Erhalt.
Die ausgewählten Beispiele wieder genutzter und vorbildlich sanierter Industriedenkmale sollen hierbei eine Orientierungshilfe sein und Maßstäbe setzen. An verlorene Industriedenkmale wird erinnert, um bewusst zu machen, welches Kulturpotential verloren gehen kann, wenn erhaltende Maßnahmen zu spät kommen oder die Denkmale Neubauten weichen müssen.

Neben den Beispielen aus Leipzig, Dresden und Chemnitz wird natürlich auch Crimmitschau vertreten sein. Mit dabei sind das Westsächsische Textilmuseum Crimmitschau, die Firma Spengler & Fürst GmbH & Co. KG, die Wohnanlage im ehemaligen Schlachthof, das Kaufhaus Schocken, die ehemalige Firma Kettling & Braun, und spätere VEB TEXTIMA sowie die ALWO Meerane. Crimmitschau war eine Hochburg der Textilindustrie, die auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblicken kann. Vor allem am Ufer der Pleiße reihte sich Textilfabrik an Textilfabrik und in deren Nachbarschaft prägten Arbeiterviertel und Fabrikantenvillen das Bild der Stadt. Bis 1989 waren alle Werke vom wirtschaftlichen Niedergang der DDR-Industrie betroffen und mussten 1990 größtenteils schließen. Trotz des einschneidenden Strukturwandels haben einige Firmen aus dem Bereich der Kleidungs- und Teppichproduktion sowie der technischen Textilien überlebt bzw. sich neu gegründet. Andere ehemalige Fabrikbauten wurden abgerissen oder es gelang, eine sinnvolle Nachnutzung für sie zu finden.

Öffnungszeiten: 22.03.2012 - 16.09.2012
Dienstag - Freitag: 10.00 - 16.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 13.00 - 17.00 Uhr


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