Sachsens Arbeitskräfte durchqueren das Industriezeitalter
Die Gesellschafterinnen und Gesellschafter der Union Werkzeugmaschinen GmbH in eine neue Zeit

Die Fabriken bieten im 19. Jahrhundert verarmten Handwerker, Tagelöhnern, Frauen und Kindern neue Verdienstmöglichkeiten. Die Arbeitskräfte kommen von nah und fern in die entstehenden sächsischen Fabrikstandorte. Der Rhythmus der Maschinen bestimmt fortan ihre Arbeit. Fabrikordnungen regeln das Arbeitsleben, Stechuhren kontrollieren es.

Die Arbeiterschaft entwickelte sich in den Industriestädten Leipzig, Chemnitz, Dresden und Zwickau zur zahlenmäßig größten Bevölkerungsgruppe. In Parteien, in Sport- und Musikvereinen pflegten die Arbeiter ihre eigene Kultur. Leipzig wurde zur "Wiege der Sozialdemokratie", Sachsen zum "roten Königreich".

Und heute? Gibt es den klassischen Arbeiter noch? Wohin bewegt sich eine Gesellschaft, der scheinbar die Arbeit ausgeht? Welche Beschäftigungsverhältnisse bringt die Zukunft?

Die Ausstellung zeigt schlaglichtartig den Wandel der Arbeit und fragt nach den Perspektiven am Ende der Arbeitsgesellschaft.

weitere Inhalte:
home | infothek | dauerausstellung | sonderausstellung | impressum
© Sächsisches Industriemuseum, 1999 - 2010